Weitere Kritik gegen Bischof Huonder
«Machtallüren» provozieren Reaktionen
Dass die Dekanatsversammlung Obwalden dem Churer Bischof Vitus Huonder an den Karren fährt, wundert den prominenten, aus Lungern stammenden Kirchenhistoriker Albert Gasser überhaupt nicht: «Das Volk war hier schon immer allergisch gegen klerikale Machtallüren», sagt der 72-Jährige, der zu Zeiten von Bischof Haas Rektor der Theologischen Hochschule Chur war, gegenüber der ONZ. In Nidwalden und Obwalden stehe der Klerus geschlossen hinter der kritischen Position gegenüber dem Bischof, der bisher gegen alle Widerstände Generalvikar Martin Grichting zum zweiten Weihbischof machen wollte. Grichting selbst, der auch schon von den Dekanen der Urschweiz kritisiert wurde, zeigt sich unbeeindruckt; eine richtige Protestwelle gegen ihn kann er nicht ausmachen.
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